Hohenloher Gau

Frühlingskonzert GV Liederkranz Markelsheim am 5. Mai 2012 – Einladung

Erstellt von Gerhard Hauf am Montag 23. April 2012

Der Liederkranz Markelsheim lädt herzlich ein zu seinem Frühlingskonzert 2012!

Mit dabei sind, darauf darf man sich freuen,

- der Grundschulchor Markelsheim

- die Eintracht Reinsbronn – Gemischter Chor

- Sunday Voices n- der junge Chor des Liederkranzes Markelsheim

- Männerchor Liederkranz Markelsheim

 

Sie wollen kommen? Dann nichts wie los. Getränke u. Essen solange Vorrat reicht.

Der Eintritt ist frei.

 

Wo und Wann?  In der Turn- und Festhalle in Markelsheim am 5. Mai 2012 um 20:00 Uhr

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2012_04_21 Trientiner Bergsteiger Chor konzertiert in der Dreifaltigkeitskirche Crailsheim

Erstellt von Gerhard Hauf am Mittwoch 1. Februar 2012

Am 21.4.2012 gastiert der berühmte Trientiner Bergsteigerchor auf Einladung des Sängerbundes Altenmünster/Ingersheim in der Dreifaltigkeitskirche in Crailsheim. Zusammen mit der örtlichen Chorvereinigung erklingen nicht nur Lieder der Berge, sondern Lieder, die die Herzen der Zuhörer finden. Wer dabei sein möchte, sollte sich jetzt schon den Termin vormerken. Die Chorgemeinschaft Altenmünster/Ingersheim organisiert die Veranstaltung und beteiligt sich mit einigen Liedern.
Der Beginn des Konzertes ist 19:30 Uhr.

Ansprechpartner: Männerchor

Sängerbund Eintracht Ingersheim e.V.
Tel. 07951/5529

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2011_12_03 Liederkranz Wildenstein und Musikpartner begeistern beim 22. Winterkonzert

Erstellt von Gerhard Hauf am Dienstag 13. Dezember 2011

Wildenstein.  Bereits zum 22. Mal hat der Liederkranz Wildenstein zum Winterkonzert eingeladen, bei dem ein abwechslungsreiches Programm geboten wurde.

Mit Liedern über den “Zauber und der Liebe zur Musik”, Reinhard Mey´s “Welch ein Geschenk ist ein Lied” und dem ausdrucksvollen Lied “Die Rose” eröffnete der Männerchor das Konzert. Der Schwerpunkt lag auf Werken des österreichischen Komponisten Lorenz Maierhofer. “Hör in den Klang der Stille”, “Hambani kahle” und “Alta Trinita” brachte der Männerchor unter der Leitung von Franz Litak eindrucksvoll zum Vortrag.

In der Wildensteiner Kirche gab der Liederkranz ein Konzert. Privatfoto

Im weihnachtlichen Teil erklangen frisch aber doch feierlich die Weisen “Machet die Tore weit” , “Heilige Nacht” die “Weihnachtsmotette” und “Domine pacem da nobis”. Durch das Programm führte in seiner amüsanten Art und sehr informativ Roland Kuss.

Instrumental umrahmt wurde das Konzert vom Musizierkreis Schleinkofer zusammen mit Sanem Litak und ihren beiden Kindern Jonas und Elias. Die gelungene Auswahl – Schlusschor aus dem Weihnachtskonzert von Saint Sâens, Oboenkonzert Nr. 1 von G.F. Händel – eindrucksvoll interpretiert von Elias Litak – Concerto grosso Nr. 1 von Händel und der bekannte Kanon von Johann Pachelbel – und die professionelle Darbietung waren allein schon einen Besuch wert. Im zweiten Teil begeisterte der Jugendgospelchor aus Dinkelsbühl unter Daniela Köhnke und begleitet von einer gut eingestimmten Band. Der Vorsitzende des Chorverbandes Hohenloher Gau, Gerhard Hauf, beglückwünschte den Liederkranz zur gelungenen Gestaltung des Programms und zu den hohen Leistungen aller Mitwirkenden. pm

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2011_12_10 Eine großartige Leistung der Kirchenchöre beim geistl. Konzert in Laudenbach

Erstellt von Gerhard Hauf am Dienstag 13. Dezember 2011

Laudenbach.  Zum geistlichen Konzert der katholischen Kirchenchöre Laudenbach und Niederstetten konnte Pfarrer Burkhard Keck am Vorabend des Laudete-Sonntags in der St. Margareta-Kirche 350 Zuhörer begrüßen.

Gespannt waren sie alle auf das anspruchsvolle Programm, das die 50 Sängerinnen und Sänger, das 25-köpfige Orchester und die fünf Solisten unter der Leitung von Hermann-Josef Beyer erarbeitet hatten. Marc-Antoine Charpentier, Georg Friedrich Händel und Camille Saint-Saens: Leichte Kost ist das nicht, weder instrumental noch stimmlich. Es ist erstaunlich, zu welcher Qualität Beyer die Sängerinnen und Sängern, von denen etliche nicht einmal Noten lesen können, führt; es ist faszinierend, dem Dirigenten dabei zuzusehen, wie er mit leichter Hand akzentuiert, dämpft, stärkt, beschleunigt, bremst, Solisten, Chor und Orchester zu einem Klangkörper vereinigt, der an seine Grenzen geht und überzeugt. Dahinter steckt Begeisterung und harte Arbeit, die Können produzieren.

Unter der Leitung von Hermann-Josef Beyer boten Chor, Orchester und Solisten ein begeisterndes geistliches Vorweihnachtskonzert in der Laudenbacher Margareta-Kirche. Die 13 Streicher wurden ergänzt durch Harfe (Janina Frankenberger), Englischhorn (Christine Meesmann), Fagott (Anna Lena Salomon), Oboen (Maximilia Sakur und Kim Weiter) und Trompeten (Stefan Bender und Sandra Ehrmann), sowie durch Orgel (Hans-Joachim Beyer), Querflöten (Andrej Sakur und Marion Beyer) und Pauke (Jörg Mühleck).

Schon bei Charpentiers “Te Deum”, umgesetzt von Orchester, Chor und fünf stimmlich hervorragend aufeinander ab- und eingestimmten Solisten, fällt es den Besuchern schwer, sich an die Vorgabe zu halten, nicht zwischendurch zu applaudieren. Wunderbar harmonieren da Bass (Manfred Birkhold) und Sopran (Rebecca-Madeleine Katz), Tenor (Rodiger Ballhorn) und Alt (Anne Beyer), schlicht glänzend gelingt das von Birkhold, Katz und Janina Beyer (Mezzosopran) ausgeführte “Fiat misericordia tua”. Und der Chor glänzt, verrät trotz des wirklich herausfordenden Satzes allenfalls bei extrem hohen Einstiegen leichte Unschärfen.

“Ein in Töne gefasstes Gebet”, fasst der Hausherr von St. Margareta zusammen. “Beten ist menschlich – und der Mensch ist unheilbar religiös”, so Pfarrer Keck, der auch auf die subversive Kraft des Gebets verweist, die auch in Händels B-Dur Konzert für Harfe und Orchester zum Ausdruck kommt. Fein lässt Janina Frankenberger die Harfe im Allegro-Satz perlen, beim Larghetto schmelzend herzerreißende Harmonien singen. Und im Allegro vermittelt das Instrument in traumhafter Sicherheit wechselnde Eindrücke, die vom ganz ruhig dahinfließenden Bächlein bis zum stiebendem Wasserfall reichen. Schade nur, dass einzelne Violinen leichte Probleme mit den sich durch die vielen Besucher verändernden atmosphärischen Bedingungen im Kirchenraum haben und sich bei manchem Einsatz etwas widerborstig geben.

Keck wünscht den Besuchern nach dem an Engelsgesang erinnernden Harfenkonzert einen “heftigen krippalen Infekt” – einen, bei dem das menschliche Immunsystem mit Interesse am Mitmenschen und fieberhafter Heilserwartung auf die von egoistischer Grundhaltung hervorgerufene Eiseskälte reagiert.

Dann ein Zeitsprung vom Barock in die Romantik: Camille Saint Saens (1835 – 1921) und ein weiterer inhaltlicher Schritt vom Weg zur Krippe zum Weihnachtsoratorium des Komponisten, der vielen vor allem durch seinen “Karneval der Tiere” bekannt sein dürfte. Die hohe Orgelflöte geleitet im Prélude zu den Hirten, schwingend fallen die Streicher ein, Violinen malen vereistes Geäst. Perfekt die Rezitative der Solisten, unter denen Rebecca-Madeleine Katz und Rüdiger Ballhorn besonders faszinieren.

Das Gloria: ein wunderbar verwobenes, sich umeinander schlingendes Prunkstück des Chors. Im schwebenden Air kann Janina Beyer die Flügel ihres Mezzosoprans weit ausbreiten, mit den rechterhand positionierten Celli, den linkerhand singenden Flöten den Raum durchmessen – schön, einfach schön. Regelrecht tänzelnd das Bass- und Sopran-Duo im “Benedictus”, aufrüttelnd dann der Chor mit der bis heute drängenden Menschenfrage, warum die Völker noch immer auf vergebliche Dinge sinnen, ehe er zum großen “Gloria” ansetze.

Die Harfe perlt zum schwebenden Klang der Stimmen von Birkhold, Ballhorn und Katz, atemberaubend schön wie das von den Frauenstimmen und Bass getragene Alleluja-Quartett der Solisten und das zum Finale führende Solisten-Quintett, das das Präludiumthema aufgreift und im jubelnden Chor-Alleluja gipfelt.

Eine großartige Leistung, die auch anspruchsvolle Musikfreunde begeisterte. Nicht enden wollte der verdiente Applaus. Schiere Weihnachtsfreude dann in der Zugabe, einer Bearbeitung der vor 200 Jahren entstandenen “Böhmischen Hirtenmesse” (Jakub Jan Ryba): Im Weihnachtsjubel des böhmischen Hirtenspiels singen und spielen sich Chor und Orchester selbst hinein in einen nun gar nicht mehr abstrakten Weihnachtszauber, der gewiss in manchem Haus am Adventskranz nachleuchtete.

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2011_12_18 MGV Laudenbach singt an der Kilianskapelle im Ort Haagen

Erstellt von Gerhard Hauf am Dienstag 13. Dezember 2011

Laudenbach.

Der Männergesangsverein Laudenbach stimmt am Sonntag an der Kilianskapelle in Haagen sein Publikum auf Weihnachten ein. Die weihnachtlichen Gesänge erklingen bei Punsch und Glühwein ab 17 Uhr gegenüber dem neu gestalteten Gemeindeplatz. Das Weihnachtssingen findet bei jeder Witterung statt. mo

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2011_12_18 Adventskonzert mit dem Liederkranz und den Musikanten in Tauberrettersheim

Erstellt von Gerhard Hauf am Dienstag 13. Dezember 2011

Tauberrettersheim.

Zur Einstimmung auf die Weihnachtszeit laden die Taubertaler Musikanten und der Liederkranz Tauberrettersheim zu ihrem gemeinsamen traditionellen Adventskonzert ein.

Das Konzert findet am Sonntag, 18. Dezember, ab 17 Uhr in der St. Vituskirche in Tauberrettersheim statt. Der Eintritt zu diesem besinnlichen Konzert ist frei, es wird jedoch um eine freiwillige Spende für ein Kinderhilfsprojekt in Afrika über Pfarrer Cheta und für eine Renovierungsaktion für Figuren an der Kirche gebeten. bk

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2011_12_11 Weihnachtsmatinée des Sängerkranzes Bad Mergentheim wiederum ” Ein beglückender Hörgenuss “

Erstellt von Gerhard Hauf am Dienstag 13. Dezember 2011

Bad Mergentheim.  Eine eindrucksvolle Liedfolge boten der Sängerkranz Harmonie und Concordia Apfelbach im Kursaal. Die Weihnachtsmatinée hat eine lange Tradition.

Eine lange Tradition hat alljährlich die Weihnachts-Matinée des Gesangvereins Sängerkranz Harmonie. Am Sonntag wirkte dabei auch der Gastchor Concordia Apfelbach im Kursaal mit.

Fünf Liedblöcke waren es, die den Freunden des Chorgesangs geboten wurden, und das Publikum bewies mit seinem Beifall, dass die beiden Chorleiter eine gute Liedauswahl getroffen hatten. Der Gemischte Chor der Gastgeber unter Leitung von Claudio Muresan, der die Vorträge zum Teil am Flügel begleitete, eröffnete mit dem “Adeste Fideles” das Programm, um anschließend das aus Polen stammende “Lulaze Jezunio” gemütvoll vorzutragen, ehe der Rhythmus bei “Kleiner Trommeljunge” auf die Zuhörer übersprang. Zwischendurch sprach Inge Freifrau von Dalwigk ein Grußwort. Sie sprach von der Symbolik der Lieder und des Advents in verschiedenen Kulturen. “Es geht in dieser Zeit darum, Frieden zu finden und auch Freude, um damit die Herzen zu öffnen”, meinte die Sprecherin die dabei auch Patienten, alte und kranke Menschen mit einbezog. Als Moderatorin hatte sie es schwer, wegen des Mikrofonausfalls bei ihren Ansagen das Publikum zu erreichen.

Der rund 25-köpfige Männerchor aus dem Stadtteil Apfelbach stellte sich unter Leitung von Martin Oberhofer zunächst mit dem Silcherlied “Ehre sei Gott in der Höhe” vor, ließ das aus Böhmen stammende “Seht es kommt die heilige Zeit” folgen und dazu die beiden Chöre “Friede” und “O selige Nacht”.

Elsbeth Weber leitete den zweiten Auftritt des Bad Mergentheimer Chores mit zehn Männern und rund 25 Frauen mit einem Gedichtvortrag ein, ehe mit dem Volkslied “Süßer die Glocken nie klingen” und dem anspruchsvollen “Santa Maria” dem als Kontrast vorgetragenen Weihnachtslied aus Transilvanien “Am plecar sa colindam” in der Ursprache ein besonderer Programmbeitrag folgte.

Die Apfelbacher Sänger warteten in ihrem zweiten Auftritt zunächst mit dem klassischen “Es ist ein Ros entsprungen” auf. Es folgte “Ihr Hirten erwacht” aus dem Eulengebirge, “Hört den Ruf der heilgen Nacht” und abschließend “Herr Gott, Dich lieben wir” von Friedrich Silcher.

Mit der Volksweise “Es ist für uns eine Zeit angekommen” aus der Schweiz leiteten die Gastgeber die abschließende Liedfolge ein, zu der auch “Leise rieselt der Schnee”, ein Gedichtvortrag von Margot Müller und das mit erfrischendem Rhythmus vorgetragene “This little light of mine” gehörte. Nach dem beglückenden Matinée-Genuss beschlossen die beiden Chöre gemeinsam mit “O du fröhliche” das Programm und zum Abschluss wurde das Publikum in drei Weihnachtsliedern einbezogen, die Martin Oberhofer am Flügel begleitete. mm

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2011_11_05 Sängerkranz Igersheim -Temperament reißt Zuhörer mit

Erstellt von Gerhard Hauf am Montag 21. November 2011

Igersheim.  Der Herbstliederabend des Igersheimer Sängerkranzes in der geschmückten Erlenbachhalle brachte für die Besucher zahlreiche Leckerbissen des Chorgesangs – deutsches und internationales Liedgut.

Charmante Gastgeber: Der Sängerkranz Igersheim mit Dirigent Michael Schlor.

Zu hören waren neben dem gastgebenden Sängerkranz (Leitung Michael Schlor), der Liederkranz Hollenbach (Volkmar Deeg), die Männerchorgemeinschaft Hollenbach- Hohebach (Volkmar Deeg), der Gesangverein Elpersheim (Verbandschorleiter Erhard Rommel), der Männerchor Harmonie Moordeich (Anna Koch), der nach einigen Jahren wieder die weite Reise von der Hansestadt Bremen ins liebliche Taubertal antrat und seinen Auftritt mit dem Jahresausflug verband. Gespannt war man natürlich auf den Premierenauftritt des Gospelchors Black & Blue aus der Nachbargemeinde Markelsheim, dem seine außerordentlichen gesanglichen Qualitäten schon voraus geeilt waren. Als Moderator fungierte Georg Jetzinger, der mit Witz, Humor und Sachverstand durch den Abend führte. Neben den Gastchören und den Zuhörern begrüßte er auch Bürgermeister Frank Menikheim und den Beirat des Sängergau Hohenlohe, Friedrich Müller, der später eine Ehrung vornahm.

Friedrich Müller (links) und Elisabeth Gunßer (rechts), ehrten Alfons Teufel für 60 Jahre aktives Singen im Chor.

Erfreulich nebenbei die Tatsache, dass die Halle sehr gut besetzt war, was einerseits für die ungebrochene Beliebtheit des Chorgesangs und für das alljährlich anspruchsvolle Programm spricht.

Und in der Tat bewiesen die auftretenden Chöre für jeden hörbar, dass sich ihr ohnehin schon breit gefächertes Repertoire auch hin zu anspruchsvollen deutschen und internationalen Hits aller Stilrichtungen hin bewegt.

So war aus nicht wenigen Vorträgen heraus zu hören, dass ihre musikalischen Wurzeln beispielsweise bei Gitte Hænning und Rex Gildo, den Les Humphrey Singers, der ZDF-Show “Musik ist Trumpf” mit Peter Frankenfeld und Harald Juhnke, bei Peter Maffay, Nik P und DJ Ötzi, dem legendären Hazy Osterwald Sextett, den Beach Boys, den Komponisten klassischer Werke (Mozart, Johann Strauß), ja sogar bei der Mainzer Fasenacht (Toni Hämmerle) liegen.

Der Sängerkranz Igersheim, der den Reigen der Chöre eröffnete, sprühte geradezu vor musikalischem Tatendrang. Die Igersheimer Sänger und Sängerinnen um ihren musikalischen Leiter Michael Schlor, gaben mit den Titeln “Ich hab das Glück bestellt”, “Musik ist Trumpf”, “Zwei auf einer Bank” und “Tritsch-Tratsch” die Richtung in einen schwungvollen und international geprägten Liederabend vor. Nicht minder begeisterte der Gesangverein Elpersheim, der mit den Trinkliedern “Trinkkanon”, “Weinland” und “Im Weinparadies” auch ein Hoch auf den Taubertäler Wein verband.

Die Männerchorgemeinschaft Hollenbach-Hohebach huldigte mit “Freunde auf, lasst die Gläser klingen” ebenfalls dem edlen Rebensaft und ließ mit der Säuferballade durchklingen, dass die “Krönung der Schöpfung” die Frauen sind.

Die Sänger des Männerchors Harmonie Moordeich stellten sich voluminös mit dem Lied “Es löscht das Meer die Sonne aus” vor, dessen Melodie sehr stark an den Ohrwurm “La Montanara” des Trientiner Bergsteigerchors erinnerte. Mit dem Satz von Friedrich Silcher “Panis Angelicus” und der Volksmelodie “Bajazzo” trafen die Männer aus dem Norden, nun unterstützt von der herrlichen Sopranstimme ihrer Dirigentin Anna Koch, genau den Nerv.

Dies gelang im Nu auch den Sängerinnen und Sängern des Markelsheimer Gospelchors Black & Blue, der mit einer geballten Ladung gesanglichen Hochgenusses ala “Help my stand”, “Come into his presence” und “You are good” die restlos begeisterten Zuhörer in die schwarze Welt des Soul und Gospel entführten. Mit den Gospels “Living he loved me”, “In the presence of the Lord” und “This Train” schwappte das Temperament der Black & Blue-Akteure dann endgültig auf die Zuhörer über, die sich fesseln ließen von der gigantischen Soulstimme der Solosängerin Sylvia Baumann.

Solosängerin Sylvia Baumann zog mit ihrer gigantischen Soulstimme die Zuhörer in ihren Bann.

Und hätte man die Augen geschlossen, man hätte vor seinem geistigen Auge die Stimmen der legendären Mahalia Jackson und der Queen of Gospel Aretha Franklin erkannt. Im übrigen ist das Wort “Gospel” die Abkürzung von “Good-Spell”, auf deutsch “Gute Nachricht”. Im Mittelpunkt dieser Musik steht die gute Nachricht von Jesus Christus und der Liebe Gottes. Es ist eine Musik, die Fröhlichkeit, Hoffnung und tiefen Glauben rhythmisch und kraftvoll darbietet und Lebensfreude vermittelt. So gesehen vermittelte der Gospelchor Black & Blue am Samstagabend eine sehr gute Nachricht, die bei den Zuhörern Fröhlichkeit und fast entfesselnde Lebensfreude entfachte. In diesem Zusammenhang betonte Chorleiterin Monika Halbmann, dass Black & Blue keine bekannten Gospelsongs nachsingt, sondern die Songs eigens für den Chor von Songschreibern der Wittener Gospelszene komponiert werden.

Der Gospelchor Black & Blue gab eine beeindruckende und stimmgewaltige Vorstellung in der Erlenbachhalle.

Die Moordeicher Mannen verabschiedete sich vielbeklatscht mit “Mala Moja”, “Dankeschön und auf Wiedersehen” und der Zugabe “Amazing Grace”, der Liederkranz Hollenbach mit dem Maffay-Hit “Über sieben Brücken musst Du gehn” und der Gesangverein Elpersheim mit dem Ohrwurm “Ein Stern, der deinen Namen trägt”. Die Sänger und Sägerinnen des gastgebenden Chores setzten mit dem “Kriminaltango” den gesanglichen Schlusspunkt und mit dem Welthit der Beach Boys “Barbara Ann” zu mitternächtlicher Stunde zugleich den musikalischen Heimbegleiter unter einen Liederabend, der sich auszeichnete durch seine außerordentliche gesangliche Qualität der vortragenden Akteure.

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2011_11_05 Liederhalle Billingsbach wieder eingeweiht

Erstellt von Gerhard Hauf am Dienstag 15. November 2011

Billingsbach.  Viele Jahre hat die Liederhalle in Billingsbach unbeschadet überstanden, die neue Brandschutzverordnung hat jetzt eine Renovierung erforderlich gemacht. Am Wochenende wurde die Halle eingeweiht.

Alle ortsansässigen Chöre beteiligten sich an der Gestaltung der Einweihungsfeier in der Liederhalle Billingsbach. Foto: Daniela Röhling

An dem feierlichen Chorkonzert, mit dem der Gesangverein Billingsbach das neue Prachtstück einweihte, beteiligten sich alle ortsansässigen Chöre. Der Kirchenchor unter Leitung von Anita Schüler eröffnete den Abend mit “Großer Gott, wir loben dich”. “Memory” aus dem Musical Cats war der Höhepunkt der gesanglichen Darbietung des Gemeinschaftschores Billingsbach, Herrentierbach und Simprechtshausen.

Mit Liedern zum Thema Jagd, etwa mit “Der Jäger aus Kurpfalz” oder mit “Waldlust”, stimmte der Männerchor “Singendes Hohenlohe” auf das Festessen ein, bei dem ein Rehbraten serviert wurde.

Hermann Göller, Vorsitzender des Gesangvereins Billingsbach, zog ein kleines Resüme: Die Liederhalle sei schon immer ein Lebensmittelpunkt in der Gemeinde gewesen. “Die ersten Tanzschritte lernte man in der Liederhalle, alle zwei Wochen wurde die Halle kurzerhand zum Kinosaal umfunktioniert, und sie diente den Schulkindern als Gymnastikhalle.”

Seit ihrer Erbauung im Jahr 1925 wurde die Halle immer mal wieder renoviert, so Göller. 1960 löste die Elektroheizung zwei Holzöfen ab. 1980 wurden die Plumpsklos beseitigt, Küche und Fenster renoviert. Das Kind bekam einen neuen Namen: Gymnastikhalle. Und sie ging in den Besitz der Gemeinde Blaufelden über. Nun, 30 Jahre später, war es wieder an der Zeit, so Göller einige Schönheitsoperationen durchzuführen. Die Brandschutz-und betriebssicherheitsverordnung machten eine umfangreiche Sanierung erforderlich. Notausgänge, Sicherheitsbeleuchtung,Rauchmelder und neue, schwer entflammbare Bühnenvorhänge zählen nun zum Inventar der renovierten Halle. Zum kleinen Problemfall wurde die Bar über den Eingangsbereich und die Küche. Dank einer durchdachten Planung und Umsetzung durch Architekt Klaus Pries muss Billingsbach nicht wie zuerst angedacht auf die Bar über den Eingangsbereich verzichten. Ein Fluchtweg über ein Ausgangspodest über dem Eingang entspricht nun den Sicherheitsstandards. Auch an der Akustik wurde gearbeitet. “Durch den Einbau von Absorbationsflächen an Decke, Dachschrägen und an der Hinterseite sind wir hier auch im grünen Bereich”, erklärt der Architekt.

Besonders froh zeigt sich Ortsvorsteherin Ute Miessler über Arbeitsvergabe an Handwerker aus der näheren Umgebung. Die Bedenken der Dorfgemeinschaft, dass Optik und Ästethik unter der Sanierung leiden könnte, hätten sich in Luft aufgelöst, freute sich die Ortsvorsteherin. Das Projekt sei in jeder Hinsicht gelungen. Ein kleiner Wermutstropfen aber bleibt: Das Bild der singenden Enkel schmückte seit 1925 den Eingangsbereich. Auf zweimal vier Meter blickte das Kunstwerk auf das Treiben in der Halle herab. Nun ist es sorgfältig in zwei Teile zerlegt in einem Zwischenlager und wartet auf seine neue Bestimmung. “Leider”, so Miessler “haben wir in der neuen Halle keinen Platz mehr; aber vielleicht findet sich ein Museum als Interessent.” Die beiden Künstlerinnen Betty und Sofie Schneider aus Brüchlingen seien ja schließlich keine Unbekannten.

Billingsbach.

Mit einem Chorkonzert wurde am Samstag die renovierte Liederhalle in Billingsbach eingeweiht. Ein buntes Programm mit musikalischen Höhepunkten aus der Welt der Choralmusik unterhielt die Gäste. Der Kirchenchor Billingsbach, der gemischte Chor der Chorgemeinschaft Billingsbach-Herrentierbach-Simprechtshausen und der Männerchor “Singendes Hohenlohe” verliehen dem Abend die festliche Stimmung. Zudem bilanzierten Bürgermeister Klaus Kröger, Ortsvorsteherin Ute Miessler und Architekt Klaus Pries die gelungene Sanierung. dro

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2011_11_12 Geballte Kraft der Stimmen beim 40. Herbstkonzert der Crailsheimer Chöre

Erstellt von Gerhard Hauf am Dienstag 15. November 2011

Crailsheim.  Neun Chöre aus dem Crailsheimer Stadtgebiet boten beim Herbstkonzert in der Bonifatiuskirche wieder einen tiefen Einblick in die große Vielfalt und die hohe Qualität der Chormusik in der Region.

Den Auftakt zur 40. Auflage des Herbstkonzertes machte der heuer federführende Liederkranz Onolzheim. Unter der Stabführung von Tabea Reichert sendete der gemischte Chor bei seinem “Willkommen! Es ist schön euch hier zu sehen” einen beschwingten musikalischen Willkommensgruß und ließ beim anschließenden Beitrag “Wir feiern ein Fest der Freude” zu der Melodie der Eurovisionshymne die Zuhörer gleich mal kräftig mitswingen.

Den Part der jungen Generation übernahmen die “Chorkids”, die mit viel Begeisterung davon sangen, dass “Singen Brücken baut”. Das Publikum vollends auf ihrer Seite hatten die jungen Musiker bei einem musikalischen Zungenbrecher. Mit leichter Hand führte Rosalinde Bauer den Kinderchor.

Äußerst einfühlsam interpretierten die “Vielharmoniker”, lauter Männer in bestem Sangesalter, das schottische Kirchenlied “Amazing Grace”. Beim Song “The rose” mag so mancher Konzertbesucher heimlich eine Träne der Rührung verdrückt haben. Mitgerissen wurden die Gäste dagegen bei den Rhythmen von “Oh happy day”. Die “Vielharmoniker” von Arnulf Brenner bewiesen auf eindrucksvolle Weise, dass sie viele Harmonien beherrschen.

Ebenfalls aus dem Bereich der populären Musik stammten die Beiträge des Liederkranzes Roßfeld unter der Leitung von Cornelie Lindenmeyer. Nach dem unsteten Leben von Hannes Waders Wanderer, der sich “Heute hier, morgen dort” aufhält, besang der gemischte Chor beim schottischen Lied “Down by the sally gardens” ausdrucksstark eine überaus unglückliche Liebesgeschichte. Rasch wechselnde Rhythmen und Tempi beim israelischen Friedenswunsch “Hevenu shalom alejechem” meisterte die Singgemeinschaft souverän.

Die Pop-Hits “Sounds of silence”, “One moment in time” und “Like an eagle” standen anschließend auf dem Programm, dargeboten vom Jagstheimer Projektchor. “Der etwas andere Chor” kopierte die Songs jedoch nicht im Stile einer Coverband, sondern drückte den musikalischen Vorlagen einen eigenen Stempel. Dem Publikum gefiel es augenscheinlich.

Die Chorgemeinschaft Eisenbahn-Singchor/Liederkranz Reubach hatte sich als originellen Beitrag “Die launische Forelle” von Franz Schöggl ausgesucht. Schuberts “Forelle” wird dabei in zehn verschiedenen humorvollen Variationen dargeboten. Ob im Wiener-Walzer-Takt, ob im Stile eines pompösen Fischerchores à la Wagner, die Sängerinnen und Sänger zeigten unter der Leitung von Helga Kleinhanß, dass sie die gesamte musikalische Bandbreite intus haben.

Einen vielfältigen Einblick in ihre Sangesarbeit boten neun Chöre aus dem Stadtgebiet von Crailsheim beim Herbstkonzert in der Bonifatiuskirche. Foto: Peer Hahn

Rasch sprang der Funke zum Publikum bei den beschwingten Rhythmen der “Klangfärberinnen” von Corina Just über. Rhythmisches Klatschen und Schnipsen begleiteten die Lieder “Lollipop” und “Wenn ich ein Glöcklein wär”. Dirigiert von Bettina Kartak, bot der Kammerchor Crailsheim als Kontrast zu den Beiträgen der übrigen Chöre anspruchsvolle geistliche Stücke. Vor allem beim Ausschnitt aus Haydns “Schöpfung”, “Vollendet ist das große Werk”, zog der Chor alle Register und überzeugte sowohl in den Einzel- und Solostimmen als auch als voluminöser Klangkörper.

Das Motto des Abends “Mit Freunden feiern” nahm abschließend der Liederkranz Westgartshausen auf. Mit ihrem “Freunde, das ist Musik” sorgte der gemischte Chor für fröhliche Stimmung.

Christine Riedesel von der Musikschule führte mit launigen Worten gekonnt und kurzweilig durch das Programm. Ihre Laudatio auf die Musik verpackte sie geschickt in die Zitate prominenter Menschen.

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